Warum ist die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (ZfP) notwendig?

Nicht nur im Bezug auf industrielle Anwendungen, sondern auch im alltäglichen Einsatz hat die ZfP einen hohen Stellenwert. Im alltäglichen Leben betrifft das sowohl Reisen mit dem Auto, im Zug als auch im Flugzeug. Nur durch ein fest etabliertes Qualitätsmanagement, zu welchem auch die Prüfung von Werkstoffen gehört, ist die Sicherheit von menschlichem Leben und Gütern gewährleistet. Das Sicherheitsdenken ist so alt wie die Menschheit selbst. Nur durch kontrollierte und reproduzierbare Prüfverfahren ist dies zu bewerkstelligen.

ITW Tiede liefert hierfür, mit einer mehr als sechzigjährigen Erfahrung, Anlagensysteme und Prüfzubehör für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Die Spezialisierung liegt hierbei bei den Verfahren der Magnetpulverprüfung und der Eindringprüfung.

In beiden Bereichen ist ITW Tiede ein Markführer und zählt viele namhafte Unternehmen zu ihrem Kundenkreis. Dieser Kreis bezieht sich nicht nur auf namhafte Automobil- und Flugzeughersteller, sondern auch auf Gießereien, Schmieden und Prüforganisationen. Die Kunden der ITW Tiede werden weltweit beliefert und durch ein flächendeckendes internationales Netz an Vertretungen beraten.

Aber welches der beiden Prüfverfahren soll angewendet werden?

Als Grundüberlegung welches Prüfverfahren zum Einsatz kommt gilt:
“Ist das Prüfstück magnetisierbar, sollte der Magnetpulverprüfung aus Gründen der Prüfsicherheit der Vorrang gegeben werden”.

Bei der Eindringprüfung hat es zum Vorteil, dass auch nicht magnetisierbare Materialien mit zur Oberfläche hin geöffneten Fehlern geprüft werden kann. Hierzu zählen Austenitische Stähle und Legierungen, Aluminium- Legierungen, verschiedene Kunststoffe und keramische Werkstoffe.